DOLL startet in Frankreich durch

Mit Gründung der DOLL France SAS untermauert die DOLL Fahrzeugbau GmbH den eingeschlagenen Wachstumskurs. Dem französischen Fachpublikum präsentierte sich die neue Tochtergesellschaft erstmals auf der Fachmesse „Forexpo“ in Mimizan.

Die Fachmesse „Forexpo“ in Mimizan, im Südwesten Frankreichs an der Atlantikküste gelegen, bot der neu gegründeten DOLL France SAS mit ihrem Partner Cornut eine optimale Premierenbühne. „Mit der Resonanz und den konkreten Anfragen sind wir sehr zufrieden“, fasst Daniel Zlatoper, Geschäftsführer von DOLL France, die drei Messetage Ende September zusammen. „Es gab ja nun lange Zeit überhaupt keine Messen, was das Interesse an den hautnah erlebbaren Exponaten nochmals verstärkt hat. Dazu kommen die langen Lieferzeiten der Lkw-Hersteller, aktuell locker ein Jahr und mehr. Umso frühzeitiger sehen sich die Holztransporteure nach den für sie optimalen Aufbauten um.“

Was das anbelangt, können auch die französischen Kunden aus dem Vollen schöpfen: Die DOLL France SAS vertreibt das komplette Holztransport-Programm des traditionsreichen, im Jahr 1878 gegründeten Herstellers – selbstverständlich unter Berücksichtigung der nationalen Begebenheiten: angefangen von den heimischen Holzsorten über die besondere Topografie bis zur nationalen Gesetzgebung mit bis zu 57 Tonnen Gesamtgewicht auf sechs Achsen. Praktische Beispiele aus dem „Frankreich-Programm“ von DOLL sind unter anderem dreiachsige Anhänger und Nachläufer, doppelreihig ausgeführte Kugellenkkränze für höhere Gewichte, die in Frankreich beliebten runden Rungen, Lafettenabstützungen für den Kran oder auch steckbare Stahl-Gleitrohre als Be- und Entladehilfe.

Flächendeckender Service

Exemplarisch präsentierte DOLL France auf der Forexpo einen 6-achsigen Kurzholzzug mit einem MAN TGS 6x4 und einem zwillingsbereifen 3-Achs-Anhänger aus der jüngst überarbeiteten Serie A3K. Als weiteres Exponat hatte DOLL einen teleskopierbaren, hydraulisch gelenkten Sattelauflieger der Serie LOGO 22 für Holzlängen von 2 bis 22 Meter aufgeboten. „Unser Ziel ist es, in ganz Frankreich einen flächendeckenden Service zu etablieren, mit unserem eigenen Team sowie in Kooperation mit unserem wachsenden Netzwerk an Händlern, Aufbaupartnern und Werkstätten“, erläutert Daniel Zlatoper. „Einer unserer ersten Vertragspartner, mit dem wir auf der Forexpo zusammen ausgestellt haben, ist Cornut in Montfaucon-en-Velay im Zentralmassiv, weitere werden folgen.“ Neben dem Vertrieb und Service rund um Anhänger, Nachläufer und Sattelauflieger stehen vor allem auch maßgeschneiderte Lösungen auf der Agenda. Die Grundlage bilden vorgefertigte Bausätze von DOLL, die in den Fahrzeugbauabteilungen der Partner nach Kundenvorgaben individualisiert werden.  

 

Umfangreiches Gesamtprogramm

Traditionell kann DOLL im Holztransport auf eine immense Bandbreite verweisen. Geboten sind Aufbauten, Anhänger, Sattelauflieger und Nachläufer für Kurz- oder Langholz sowie Kombinationsfahrzeuge für beide Holzarten. Die Kurzholzanhänger wiederum fertigt DOLL in Plattform- und Schemelausführung für Holzlängen von zwei bis sechs Meter. Gemeinsamer Nenner ist ein modulares Konstruktionsprinzip, das eine gleichbleibend hohe Fertigungsqualität absichert. Die Fahrzeuge lassen sich damit nicht nur an diverse Holzlängen anpassen, sondern auch an unterschiedliche länderspezifische Gesetzgebungen und logistische Einsatzzwecke. Vom Arbeitsscheinwerfer bis zum Zurrmittel steht außerdem ein vielfältiges Zubehörprogramm zur Verfügung. Gefertigt werden die verschiedenen Baureihen am Stammsitz in Oppenau sowie am 2009 eröffneten Standort der DOLL Sachsen GmbH in Mildenau. Das in den Ausläufern des Erzgebirges gelegene Werk wird inzwischen verstärkt zum Kompetenzzentrum für alle Arten von Holztransportfahrzeugen ausgebaut.

 

Über die Forexpo

Auf der alle vier Jahre stattfindenden Forexpo, gestartet im Jahr 1962, präsentierten sich im September 2021 rund 400 europäische Aussteller mit zusammen über 500 Marken. Im Fokus: Ausrüstung und Maschinen für die Forst- und Holzwirtschaft, von der Bodenbearbeitung und Holzernte bis zum Transport ins Sägewerk.

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